
Im Sommer 2017 kam Xiaoyu An, der im Kreis Liaozhong lebt und erst 15 Jahre alt ist, auf seinen Wunsch hin nach Shenyang und begann dort sein Studium zur Vorschullehrerin.
Zuvor befand sie sich in einem großen Dilemma. Nach dem Tod ihrer Mutter konnte ihr Vater sie nicht mehr finanziell unterstützen, sodass sie die Mittelschule vorzeitig abbrach und auf dem elterlichen Bauernhof mitarbeitete. Es schien der einzige Ausweg zu sein.
Lehrerin Zhang Yanjun, die an der zweiten Mittelschule im Bezirk Liaozhong in Shenyang Chinesisch unterrichtet, dachte über eines nach: Ihre Schülerin Xiaoyu lernt seit dem Tod ihrer Mutter immer weniger. Das Kind musste die Schule abbrechen und zu Hause auf dem Bauernhof mithelfen. „Ich muss darüber nachdenken“, sagte sie. „Sie sagten, Xiaoyu sei noch so klein, sie lese kaum und habe nicht die Kraft, auf dem Bauernhof zu arbeiten. Was können wir tun, um ihr zu helfen?“

Jeder Mensch hat sein eigenes Unglück. Im wahren Leben hat ein Mädchen vom Land, das mit 15 Jahren seine Mutter verlor, keine Wahl hinsichtlich ihrer Zukunft.
Chang'e Shan, Vorsitzender des Gaoshan-ZeltesWar Gedanke von Lehrer Zhang. Als Zhang Shan jedoch von Xiaoyu erzählte, nahm Shan Change das Geld nicht sofort an, sondern sagte vorsichtig: „Ich werde mir die Kinder zuerst ansehen.“ „Große Wohltätigkeit bedeutet nicht, ihr beim Studium zu helfen, sondern ihr einen Weg zu ebnen“, sagte Vorsitzender Shan Change.
„Ich helfe niemandem ziellos. Kinder müssen vor allem eigene Ziele haben und sich anstrengen. Was macht man, wenn man sie zieht und sie sich nicht bewegt? Sie will rennen, man schiebt sie an, und sie rennt – das ist doch logisch. Viele Kinder haben heutzutage schlechte Überlebensfähigkeiten, aber als ich Xiaoyu sah, spürte ich, dass dieses Kind sehr kämpferisch ist. Keine Sorge, sieh sie dir an, so dünn und klein.
Ich mag es besonders nicht, wenn ein großer Chef sein Geld einfach so verschwendet. Der Sinn von Hilfe sollte sein, dass die Person eine bessere Zukunft hat und sich selbst versorgen kann. Nehmen wir zum Beispiel Xiaoyu: Wenn sie weiter zur Schule geht, wie viel kann ihr Vater sich leisten? Er hat wenig Geld, also gebe ich mehr und helfe mit dem gesparten Geld noch ein paar anderen.
Nach einem reibungslosen Schulstart schien für Xiaoyu ein neues Kapitel in seinem Leben aufzuschlagen. Alle Fächer in der Schule entsprachen genau seinen Interessen. Er studierte zweisprachige Vorschulpädagogik. Neben Kulturkursen lernte er auch Etikette und unterhielt sich mit ausländischen Lehrern. Nachdem Tante Shan die Schule geschwänzt hatte, war die Lehrerin sehr nett zu ihm. Der Lerndruck machte Xiaoyu in diesem Moment glücklich. Er liebte Kinder und wollte später Kindergärtnerin werden. Nach seinem Abschluss glaubte er fest daran, dass seine Zukunft mit seinen Fähigkeiten noch besser werden würde.





